Augenlaserzentrum Neu-Ulm
Edisonallee 19

89231 Neu-Ulm

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Wichtig! Individuelle Behandlungsstrategie:

Wären alle Menschen gleich, wären wir identische biologische Maschinen, die auf die gleiche Weise auf externe Reize reagieren würden.

Jeder von uns ist jedoch ein Individuum, besitzt seine einzigartigen Gene, unterscheidet sich im Stoffwechsel und in den Reaktionen seines Immunsystem von den anderen. Es ist leicht nachvollziehbar, das chirurgische Manipulationen (wie z.B. auch eine Lasik Operation o.ä.) am menschlichen Körper bei jedem Einzelnen unterschiedlich wirken können.

Die Angebote zur Sehkorrektur sind erschreckend monoton. Wie kann es sein, daß in so vielen Fällen die gleiche Behandlungsmethode ganz unterschiedlichen Patienten angeboten wird?

Eine individualisierte und auf Sie und Ihre Bedürfnisse abgestimmte Sehkraftkorrektur ist daher sehr wichtig. Der Aufwand einer solchen individualisierten Behandlung ist natürlich ungleich grösser, denn statt eines simplen "Patentrezepts" wird jeder Einzelne bei uns gezielt behandelt.

Für bessere und noch genauere Ergebnisse gehört eine Wellenfront-Analyse und eine Wellenfront-Behandlung bei uns immer zum Standard Ihrer Laser-Therapie.

Allgemeines zur Laserbehandlung der Hornhaut

Abhängig von den individuellen Voraussetzungen Ihres Auges und dem angewandten Verfahren kann eine Kurzsichtigkeit bis zu –10 Dioptrien, 

eine Hornhautverkrümmung bis zu +/– 5 Dioptrien 

und eine Weitsichtigkeit bis zu + 5 Dioptrien 

behandelt werden.

Desweiteren können wir Ihnen ab dem 45. Lebesjahr auch eine spezielle Laserkorrektur zur Verbesserung der Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) anbieten ("Presbylasik").

Ob Ihre Augen für eine Augenlaser-Behandlung geeignet sind, ermitteln wir in einer gründlichen Voruntersuchung. Erst danach kann Ihnen der Arzt im persönlichen Gespräch die für Ihre Augen optimale Behandlungsmethode empfehlen.

Femtolasik (Z-Lasik) - Präzision, Sicherheit und Schmerzfreiheit

Bisher wurde bei der LASIK mit einem speziellen "Mini-Hobel", dem sogenannten Mikrokeratom, eine dünne Schicht ("Flap") der Hornhaut des Auges lamellär angeschnitten und aufgeklappt. Bei der modernen Femto-LASIK ersetzt der Femtosekundenlaser das Mikrokeratom und ermöglicht somit erstmals, die LASIK-Behandlung komplett ohne den Einsatz mechanischer Geräte durchzuführen – daher auch der Begriff "all Laser-LASIK". 

Nach der lasergesteuerten Präparation des Flaps (kein Schnitt) wird die oberflächliche Hornhautlamelle aufgeklappt und die Hornhaut wie auch bei der LASIK mit einem Excimer-Laser neu geschliffen, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren.

Die Femto Lasik Behandlung ist besonders für Patienten geeignet, die bisher Bedenken vor dem mechanischen Einschneiden der Hornhaut mit dem Mikrokeratom hatten und die die hohe Präzision, Sicherheit und Schmerzfreiheit des Laserschnitts bevorzugen. 

Die von uns angewendete klingenlosen Femto - Lasermethode, die sogenannte Z-Lasik ist die fortschrittlichste Weiterentwicklung der klingen­losen Methode.  Im Augenlaserzentrum Neu-Ulm verwenden wir den "Leonardo Da Vinici" Femtosekundenlaser der Firma Ziemer; momentan der schnellste und genaueste Femtosekundenlaser auf dem Markt.

Nie zuvor waren Sicherheit, Genauigkeit und Komfort für den Patienten in der Augenlaserchirurgie so hoch.

Sofortige glasklare Sicht schon unmittelbar nach der Behandlung! Kürzere und schmerzlose Behandlungsdauer verglichen mit anderen Femtolasersystemen, daher mehr Sicherheit, besseres Sehen und höherer Komfort für Sie!

Achtung: Auch bei aller Euphorie hinsichtlich der Femtosekundetechnologie sollte betont werden, daß auch trotz modernster Femtolasetechnik Schnittfehler oder anderweitige Komplikationen niemals 100%ig vermeidbar sind!

Persönlich sind wir der Meinung, daß die Femtolasik einen marginal höheren Sicherheitsstandard bietet als die Keratomlasik und daß die geschnittenen Flaps direkt postoperativ etwas fester anhaften und somit das Risiko von Mikrofaltenbildung etwas reduziert ist.

LASIK

Die LASIK (Laser in situ Keratomileusis) wird seit 1993 als das derzeit meist verwendete Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten durchgeführt. In der Kombination aus microchirurgischer Schnitttechnik und Gewebeverdampfung durch den Excimer-Laser werden besonders genaue und stabile Ergebnisse erreicht. 

Bei der LASIK-Methode wird mit einem Excimer-Laser (Kaltlichtlaser) Hornhautgewebe abgetragen, um so deren Brechkraft zu korrigieren. Der Eingriff ist nahezu schmerzfrei, da der Arzt vor Beginn der Laserbehandlung einen Deckel in der Hornhaut-Oberfläche präpariert, der am Ende als „natürliches Pflaster“ auf die behandelte Stelle zurückgelegt wird und das Auge somit schützt. Die Operation wird ambulant durchgeführt und das Auge lediglich mit Tropfen betäubt! Der gesamte Eingriff dauert pro Auge ca. zehn Minuten, wobei das reine Lasern dank unseres modernen Lasersystems durchschnittlich 5–10 Sekunden dauert.

"Surface-Ablation" ("C-Ten" / trans-PRK / PRK / LASEK / EPI-LASIK)

Bei der sogenannten "Surface-Ablation" (Oberflächenbehandlung der Hornhaut) wird, nach Abtrag des wieder nachwachsenden oberflächlichen Hornhautepithels, wie auch bei der LASIK mit einem Excimer-Laser stromales Hornhautgewebe abgetragen, um die Brechkraft zu korrigieren. 

Vorteile: Es ist auch eine sichere Laserkorrektur bei "dünner" Hornhaut möglich (unter 500µm)

Zusammen mit der Femtolasik mit die "sicherste" Augenlasermethode, da hier kein Flap geschnitten werden muss

Nachteile: postoperativ etwas schmerzhafter als nach Lasik

Der Abtrag des Gewebes geschieht bei der LASEK auf der Oberfläche der Hornhaut, nachdem die oberste Schicht der Hornhaut (Epithel) eintweder mit einer kleinen rotierenden Bürste oder mit dem Laser (auch als C-Ten bekannt, wir nennen es transepithleiale Oberflächenbehandlung oder auch trans-PRK) entfernt wurde. Ein wieder zurücklegen des Epithels hat sich nicht bewährt. Die abgeschabten Epithelzellen werden verworfen. Zum Schutz setzt der Arzt eine Verbandslinse ein, die nach 1–2 Tagen, wenn das Epithel verheilt ist, wieder entfernt wird.
Nach einer Oberflächenbehandlung fühlt sich das Auge für 1-2 Tage etwas rauh an, starke Schmerzen sind jedoch aufgrund unserer sehr effektiven prä- und postoperativen Schmerzmedikation äusserst selten.

Rezidivierende Hornhauterosion - Phototherapeutische Keratektomie (PTK)

Rezidivierende Hornhaut-Erosionen

Meist durch ein Bagatelltrauma (mit Fingernagel, Tannenzweig, o.ä.) wird ein kleiner Epitheldefekt der Hornhaut verursacht und das Epithel reißt in unregelmäßigen Abständen immer wieder auf. Diese Epitheldefekte bzw. Lockerungen verursachen oft über Tage oder Wochen unerträgliche Schmerzen. Salbenbehandlung oder Tragen einer Verbandslinse lindern nur vorübergehend. 

Die großflächige Entfernung des (lockeren) Epithels mit anschließendem „Anrauen“ der Bowmanschen Membran mittels Excimer-Laser führt zum festen Nachwachsen des Epithels. Die PTK gilt heute als die einzige stabile Behandlungsmethode bei rezidivierender Hornhauterosion.

Oberflächliche Hornhautnarben und Hornhautdegenerationen

Zentrale oder parazentrale Narben oder Trübungen können zu Sehminderung und verstärkter Blendung führen. Werden mit dem Laser flächig obere Schichten des Hornhautgewebes abgetragen und dabei die Trübungen mit entfernt, kann eine deutliche Verbesserung der Beschwerden oder des Visus erzielt werden.

Wie erfolgt die Behandlung?

Die PTK wird in örtlicher Betäubung durch Augentropfen durchgeführt. Spritzen sind nicht erforderlich. Zudem erhält der Patient ein leichtes Beruhigungsmittel. Das Hornhautepithel wird großflächig mit dem Laser entfernt. Anschließend werden Laserpunkte gesetzt, um das Anwachsen des neuen Epithels zu verbessern. Nach der Laserbehandlung wird eine therapeutische Kontaktlinse als „durchsichtiger“ Verband auf das Auge aufgelegt. Der Patient erhält für einige Tage Augentropfen.

Heilungsverlauf

Die Operationswunde heilt unter der Kontaktlinse innerhalb weniger Tage zu. Während dieser Zeit können manchmal z. T. stärkere Schmerzen trotz Verbandslinse auftreten. Das Sehen ist verschwommen. Diese Beschwerden klingen nach einigen Tagen ab.

Danach setzt eine zweite, langsame Heilungsphase ein, die bis zu sechs Monaten und länger dauern kann. In den ersten Monaten können leichte Hornhauttrübungen auftreten; das Auge ist dann besonders licht- und blendungsempfindlich. Das Führen eines Kraftfahrzeuges (vor allem im Dunkeln) und/oder die Berufsausübung können dadurch erschwert bzw. unmöglich werden. Eine Behandlung mit kortisonhaltigen Augentropfen ist erforderlich.

Weitere refraktiv - chirurgische Verfahren zur Behandlung von Fehlsichtrigkeiten

Visian ICL™ (Intraokulare Kontaktlinse)

Bei höheren Fehlsichtigkeiten (über-6 dpt. bzw. +4dpt) oder sehr dünner Hornhaut ist unter Umständen eine ICL Implantation sinnvoller als eine Laserbehandlung der Hornhaut, bei vergleichbar guter Sehqualität.

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Refraktiver Linsentausch (RLE bzw. CLE)

Bei extremen Fehlsichtigkeiten, sehr hohem Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) oder auch bei Altersweitsichtigkeit ist es heutzutage möglich durch spezielle Kunstlinsen-Implantate den Refraktionsfehler auszugleichen. In den meisten Fällen eignet sich dieser Kunstlinsenaustausch für Patienten ab dem 50. Lebensjahr die eine Alternative zur Laseroperation suchen und natürlich immer bei Trübungen der natürlichen, eigenen Linse. Insbesondere haben sich die sogenannten Multifokalen-Intraokularlinsen in den letzten Jahren sehr gut entwickelt, sodass ein scharfes Sehen in die Nähe und Ferne möglich ist.

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