Thorsten Kriependorf erfüllt alle Voraussetzungen eines erfolgreichen Marathonläufers. Diszipliniert, durchtrainiert und als Personal Trainer tagtäglich sportlich unterwegs. Was bereits weniger Sportliche als ausgesprochen lästig empfinden, wurde für den 36-jährigen zunehmend zum Handicap. Thorsten Kriependorf ist kurzsichtig.
Jeder Brillen- oder Kontaktlinsenträger kennt die Einschränkungen der persönlichen Lebensqualität und gerade im Winter, wenn die Brillengläser durch Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen beschlagen, beim Sport oder in der Freizeit, können die Sehhilfen zum notwendigen Übel werden. Für einen Marathonläufer wie Thorsten Kriependorf kostet das Tragen einer Brille oder von Kontaktlinsen möglicherweise entscheidende Sekunden.
Thorsten Kriependorf hat sich am 8.10.2009 die Augen im Augenlaserzentrum Neu-Ulm lasern lassen, wir haben ihn dazu befragt.
Herr Kriependorf, was hat Sie in Ihrem Entschluss bestärkt, sich die Augen lasern zu lassen?
Kriependorf: „Ich habe mich schon länger mit diesem Gedanken beschäftigt und informiert. Durch die unverbindliche Erstuntersuchung beim Augenlaserzentrum wurden alle meine Fragen beantwortet, es ist wirklich alles sehr professionell und ich bin wirklich mit einem sicheren Gefühl zum Lasern gegangen.“
Mussten Sie vor der Operation etwas beachten?
Kriependorf: „Also ich durfte meine Kontaktlinsen 14 Tage nicht tragen, weil noch genaue Messungen von der Hornhaut und vom ganzen Auge gemacht werden mussten. Vor diesen Untersuchungen darf man seine Linsen nicht tragen, da die Hornhaut sich durch das Tragen von Kontaktlinsen verändert.“
Und waren Sie vor der OP ein wenig aufgeregt?
Kriependorf: „Nein, ich war gar nicht nervös, natürlich wirkten so ein bisschen die Beruhigungstropfen, aber es war nicht unangenehm. Außerdem war es natürlich ein entscheidender Moment in meinem Leben. Der Gedanke, dass ich die Brille das letzte Mal getragen habe und die Freude darauf, wie es sich dann hinterher anfühlt.“
Können Sie Ihr Gefühl direkt nach er OP beschreiben?
Kriependorf: „Ich war sehr gespannt, wie es ist, wenn ich die Augen richtig aufmache...“ Dann kam so eine Art Sehtest - ich konnte bereits Minuten nach der Behandlung alles sehen. Ich war wirklich begeistert....
Am schönsten war dann mein erstes brillenfreies Wochenende nach der Behandlung. Es war eine sehr gute Entscheidung, die beste Entscheidung, die ich überhaupt treffen konnte und hatte dann einen schönen AHA-Effekt, als ich beim Laufen an der Donau plötzlich die Bäume nicht nur schemenhaft erkennen konnte, sondern tatsächlich mit allen Blättern und differenziert. Das war also schon eine ganz neue Erfahrung für mich.






























